Die sogenannte “Bildungsmesse” didacta war eigentlich immer eine recht unaufgeregte Sache. Der Besucher konnte schnell den Eindruck bekommen, dass lediglich Schulbuchverlage ihre Erzeugnisse verbreiten (zusammen mit kleinen Ständen, die billige Tinte für Druckpatronen feil boten). Und Lehrer benutzten die Gelegenheit gerne, um sich selbst und ihre Schüler für einen Vormittag vom Unterricht zu befreien.
Die didacta 2006 – vom 20. – 24. Februar in Hannover – will sich aber diesmal näher mit dem Schwerpunkt “lernen durch neue Medien” befassen und das Schwerpunkt-Programm hierzu sieht gar nicht so schlecht aus. Themen sind u. a.
- Zentralabitur online
- Bildungsmedien On Demand
- Ganztagsschulprojekt mit neuen Medien
- Multimedia im Unterricht
Also zumindest für den Schulbereich werden da einige Sachen geboten. Themen, die die Hochschule betreffen, dürften traditionsgemäß “dünn” ausfallen – und so hört sich auch das Programm des sog. “Hochschultags” denn an:
Auf dem “Hochschultag” des Didacta Verbandes e. V. nehmen sich namhafte Vertreter von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft dieses Problems an und erörtern insbesondere die Chancen und Risiken, die mit den neuen Bachelorstudiengängen verbunden sind.
Aber das nur mal als Stichpunkte – das Programm an sich ist umfangreich, so dass es sicher für den ein oder anderen auch außerhalb des Schulbereichs überlegenswert ist, dort mal vorbei zu schauen. Und die zugehörige Homepage ist wirklich gut gemacht.